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Konzerte

 

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2016

Eine Hommage an einen begnadeten Pianisten

SonnyAdam
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Von Sonny Adam

Das Konzert, das Pianistin Renate von Hörsten und Elke Höhn (Sopran) im Adam-Schneider-Saal in Veitlahm präsentierten, war eine Hommage an den Komponisten und Pianisten Wilhelm Kempff. Roland Friedrich bereicherte das Konzert mit Lesungen aus Kempffs Kindheits- und Reiseerinnerungen.

Veitlahm. Wilhelm Kempff war ein Wunderkind und einer der bedeutendsten Pianisten, Organisten und Komponisten des 20. Jahrhunderts. Und das Besondere an Kempff – er hat in Thurnau und Wernstein gelebt und gewirkt. Und er ist in WErnstein begraben. Sein Todestag jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal, aus diesem Grund initiierte die Freie Musikausbildung Mainleus ein Konzert zu Ehren des Komponisten.

Schon im Vorschulalter hatte Kempff das Klavier für sich entdeckt. Damals hatte sein Vater, der ebenfalls Wilhelm Kempff hieß, seine Kompositionen aufgeschrieben. Mit neun Jahren konnte Wilhelm Kempff bereits alle Werke aus Bachs wohltemperiertem Klavier in alle Tonarten transponieren. Roland Friedrich ließ bei dem Konzert im Adam-Schneider-Saal in Veitlahm das Leben und die Gedanken des Ausnahme-Komponisten Lesungen aus den eigenen Büchern des Komponisten aufleben. „Ist das Klavier spielen wirklich so leicht?“; hatte sich Wilhelm Kempff als Kind gefragt, als er Mozarts Sonate in G-Dur ohne jegliche Vorkenntnisse zum Klingen bringen wollte und dies auch schaffte. Kempff beschreibt in seinen Lebenserinnerungen, wie die kleinen Tönchen filigran aus den „wunderbarsten Händen“, die er kannte – denen seines Vaters – flossen. Und das wollte er auch selbst können. Also hörte er als Knirps zu, sog dien Töne in sich auf – und probierte es einfach aus, dieselbe Musik zum Klingen zu bringen. Er schaffte es. Selbst die schnellen mozartesken Tonfolgen enträtselte Kempff auf Anhieb.

Wilhelm Kempff hat sich in seinen Lebenserinnerungen und in seinen Reiseerinnerungen tiefgreifende Gedanken über die Musik gemacht, berichtete aber auch von seinen ersten Auftritten, bei denen er gefeiert wurde. Er berichtete aus seiner Zeit in Potsdam, aber auch in Stuttgart, Thurnau und Wernstein sowie aus seiner Zeit in Positano, wo Kempff am 23. Mai 1991 verstorben ist. Beerdigt ist Kempff übrigens auf dem Waldfriedhof der Freiherrn von Künßberg. Kempff war mit Helene Freiin Hiller von Gertringen verheiratet. Mit dem Konzert, das von der Freien Musikausbildung Mainleus initiiert worden war, zauberten die Pianistin Renate von Hörsten und Elke Höhn (Sopran) eine Hommage an den legendären Komponisten. Außer der Eröffnungssonate – der bekannten Sonate in G-Dur KV 283 – von Wolfgang Amadeus Mozart – erklangen ausschließlich Werke von Wilhelm Kempff selbst. Renate von Hörsten intonierte das Presto aus der Fantasie 1 und das Andante von moto aus der Fantasie 2. Und auch die Sonate g-Moll op.47 von Wilhelm Kempff stand auf dem Programm.

Gemeinsam mit Elke Höhn präsentierte Hörsten Lieder von Wilhelm Kempff. Die Lieder „Die Freuden“, „Verloren“ und „Wanderers Nachtlied“ brachten Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe zum Klingen. Die Lieder „Der römische Brunnen“, „Unter den Sternen“ und „Jetzt rede du“, wurden nach Gedichten von Konrad Ferdinand Meyer geschrieben. Der Abend wurde zu einer außergewöhnlichen musikalischen Hommage an einen der bedeutendsten Komponisten und Pianisten und Organisten des 20. Jahrhunderts. Und die zahlreichen Zuhörer waren begeistert von der umfassenden Darstellung in Wort und Ton. Wilhelm Kempff wurde für einige Stunden in Veitlahm wieder lebendig.

BU
Im Adam-Schneider-Saal in Veitlahm präsentierten Renate von Hörsten (Klavier) und Elke Höhn (Sopran) Musik von Wilhelm Kempff.
Der Komponist lebte in Thurnau und ist in Wernstein beerdigt. Sein Todestag jährte sich am 23. Mai zum 25. Mal.

 

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2015

Musikalischer BlumengruĂź am Muttertag

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Einen musikalischen Blumengruß schenkten einige Schüler der Freien Musikausbildung Mainleus am Sonntag zahlreichen Müttern und anderen Zuhörern in Form einer äußerst gelungenen Muttertags-Matinee im Konzertsaal der Freien Waldorfschule Wernstein. Block- und Querflötenbeiträge, Gitarren- und Akkordeonklänge aus den Musikklassen von Elke Höhn und Bettina Arnold wurden solistisch oder im Duett bis hin zum großen Flötenchor versiert vorgetragen.

Besonders hervorzuheben ist der Klavierbeitrag der Vorsitzenden des Vereins, Petra Treuer. Sie zeigte nach erst wenigen Monaten Unterricht ( Hans Martin Gräbner) mit dem 5. Ungarischen Tanz von J. Brahms erstaunliches Geschick und bewies, dass nicht nur Kinder und Jugendliche ein Instrument erlernen können.

Zum Abschluss des Konzertes überraschten die Schüler noch ihre Mütter mit Rosen und einem Lied, dass sie unter Leitung von Elke Höhn gemeinsam einstudiert hatten.

 

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2014

Konzert- Matinee der Freien Musikausbildung Mainleus

Eine bezaubernde und kurzweilige Matinee gestalteten etliche Schüler der Freien Musikausbildung Mainleus e.V. beim diesjährigen Sommerkonzert im voll besetzten Konzertsaal der Freien Waldorfschule Wernstein. Bereits die Jüngsten begeisterten mit ihrem ersten Auftritt vor Publikum an den Blockflöten durch selbstbewusstes und sicheres Musizieren und brachten verschiedene Volksweisen aus Deutschland, Österreich und Amerika zu Gehör.

Der erst 8-jährigeTim Schrenker sorgte mit seinem knallgelben Akkordeon neben einer bereits beachtlichen Fingertechnik zudem auch für einen optischen Knaller. Aus den Klavierklassen von Oxana Betzmair und Hans-Martin Gräbner erklangen hervorragend interpretierte klassische Werke wie z.B. eine Musette von W. A. Mozart oder die bekannte „Ode an die Freude“ von L. v. Beethoven, ebenso moderne Stücke wie „The Fly`s Adventure“ von N. Faber. Auch die Schüler von Gitarrenlehrerin Bettina Arnold meisterten gekonnt ihre sorgfältig vorbereiteten Programmpunkte.

Ein besonderer Höhepunkt war die Akustikversion des Kulthits „Nothing else matters“ von Metallica, gespielt von Marlon Volkmann. Besonders vielfältig waren auch die Darbietungen der zahlreichen Flötistinnen aus der Klasse von Elke Höhn.

Von Anfängermelodien wie „Der Kuckuck und der Esel“ oder „Wir sind zwei Musikanten“ bis hin zu sehr anspruchsvollen Werken, z.B. einem „Gracieusement“ aus einer Suite von J.-Chr. Naudot oder eine wunderschöne „Romance“op.8/2 von J.-L. Tulou war hier alles vertreten, den Abschluss des Konzertes bildete sogar noch ein Flötenensemble mit der Arie des Papageno aus Mozarts Zauberflöte.

Petra Treuer

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2014

Benefizkonzert der besonderen Art

Ein vielseitiges und hochkarätiges Programm, gestaltet vom Lehrerkollegium der Freien Musikausbildung Mainleus e.V., konnten die Zuhörer bei einem Benefizkonzert zu Gunsten der geplanten Erweiterung der Freien Waldorfschule Wernstein am 6. April im Konzertsaal der Schule erleben. In verschiedensten Besetzungen und mit Werken aus 5 Jahrhunderten zeigten alle Beteiligten ihr großes Können.

Den Anfang bildete ein wunderschönes Passionato von Batista Gastoldi für vier Violoncelli, dargeboten vom Bayreuther Celloensemble "Cellophonie" unter der Leitung von Mathias Hartmann, der zudem später zusammen mit Flötistin Elke Höhn bei einem Duo in C-Dur von L. van Beethoven glänzte. Anschließend erklang die Sonate Nr. 12 " La Folia" von Arcangelo Corelli für Violine und Klavier. Katharine Hubert (Violine) und Oxana Betzmeir (Klavier) begeisterten die Zuschauer bereits bei diesem Stück durch ihr virtuoses Spiel, was sie bei einem weiteren Beitrag, einer Chaconne von Vitalye Scharliy, ein für Violine technisch sehr anspruchsvolles Stück, noch steigern konnten.

Auch das beliebte Stück " Der Schwan" für Violoncello und Gitarre von Camille Saint- Saens kam bei den Zuschauer hervorragend an, die gefühlvoll- melancholischen Klänge des Cellos und die sanfte Gitarrenbegleitung entführten die Zuhörer in andere Welten. Die ebenso klangvolle und bezaubernde Kombination von Querflöte und Gitarre bildete einen weiteren Höhepunkt des Konzerts. Das Repertoire der beiden Interpretinnen Elke Höhn (Querflöte) und Bettina Arnold (Gitarre) reichte von einem klassischen "Moderato" aus der Serenade in G- Dur von Mauro Giuliani bis hin zu spanischer Romantik mit "Granada" von Isaac Albeniz.

Das auch Laien Musik auf hohem Niveau präsentieren können, stellte das Gitarren- Ensemble unter der Leitung von Bettina Arnold mit einem Trio für sechs Gitarren von Joseph Haydn unter Beweis.

Bereichert wurde die Vielfalt noch von Harald Kotschenreuther am Akkordeon, der den Tango "Adios Nonino" von Astor Piazzolla zum Besten gab. Den krönenden Abschluss bildete die ungewöhnliche, aber sehr farbenreiche Kombination aus Violoncello, Querflöte und Gitarre mit einem weiteren Stück von Piazzolla mit dem Titel" Tanti Anni Prima". Mit dieser zauberhaften Melodie ging ein wunderschönes Konzert zu Ende und die Zuschauer konnten reich beschenkt nach Hause gehen.

Petra Treuer

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Adventskonzert Freie Musikausbildung 2013

Bereits zur Tradition geworden ist das SchĂĽlerkonzert der Freien Musikausbildung e.V. am Samstag vor dem
1. Advent. Am 30.November 2013 luden wieder viele kleine und große Künstler in den Saal der Freien Waldorfschule, um eine Stunde lang die begeisterten Zuhörer mit klassischen und modernen Stücken zu verzaubern. So erklangen z.B. Werke von G. Ph. Telemann, F. Carulli, W. A. Mozart, W. Selivanow, C. Hartog und N. Rota.

Auch weihnachtliche Weisen wie "Kling, Glöckchen", "Alle Jahre wieder", "Let it snow" oder "In der Weihnachtsbäckerei" durften im Programm nicht fehlen, abschließend wurde noch gemeinsam unter der musikalischen Leitung von Mathias Hartmann das bekannte "Vom Himmel hoch" angestimmt. Die Lehrkräfte und der Vorstand der Freien Musikausbildung wünschten zum Ende des Konzertes allen Schülern und Zuhörern eine schöne und ruhige Vorweihnachtszeit.

Hier einige Impressionen des Adventskonzertes:

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Sommerkonzert im Saal der Freien Waldorfschule Wernstein

Bei strahlendem Sonnenschein lud die Freie Musikausbildung Mainleus am Sonntag, 16. Juni 2013 zum Sommerkonzert ihrer Schüler ein. 25 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 5 und 17 Jahren bereiteten den zahlreiche Gästen einen kurzweiligen und beschwingten Nachmittag mit klassischen und modernen Werken für Flöten, Gitarren, Violine, Akkordeon und Klavier.

Dabei brachten sie sowohl solistische Darbietungen wie auch Duette und Trios bis hin zum großen Gitarrenensemble zu Gehör. Begleitet wurden sie dabei von ihren Lehrern Bettina Arnold, Elke Höhn und Oxana Betzmeir. Mathias Hartmann führte gekonnt durchs Programm.

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Adventskonzert der Freien Musikausbildung Mainleus e.V.

 

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Viele kleine und große Musikschüler luden am vergangenen Samstag (1.12.12) im Konzertsaal der Freien Waldorfschule Wernstein zu einem Konzert im Advent ein. Vor den Augen und Ohren der zahlreichen Zuhörer erklangen klassische, moderne und vorweihnachtliche Werke in verschiedenen Besetzungen. Eingeleitet wurde das Konzert vom neu gegründeten Querflötenensemble, das unter Leitung von Elke Höhn mit erstaunlich guter Intonation Stücke von Antonio Vivaldi und Joseph Haydn vortrug. Aus der Klasse von Katharine Hubert begeisterten unter anderem Antonia Frohmacher und Alisa Göppner mit einem mitreißenden "Cardaz".

Gut einstudierte Musikstücke zeigten auch die Gitarrenschüler Judith Wicklein, Nele Göppner, Merle Schiffel, Greta Strehmel und Marlon Volkmann aus der Klasse von Bettina Arnold, letzterer überzeugte neben Jonathan Kaiser auch am Klavier. Den allerersten Auftritt mit ihrer Querflöte hatte an diesem Nachmittag Sina Lechner und spielte souverän-behutsam von ihrer Lehrerin Elke Höhn begleitet- ein "Rigaudon" von Henry Purcell und "aus der Bauernkantate" von J.S.Bach. Ebenfalls an den Querflöten überzeugten auch Kira-Marie Förtsch und Sofia Treuer. Weihnachtliche Weisen für Blockflöten hatten die jüngsten Musikschüler Julia Müller, Alicia Müller und Jule Neumann mitgebracht.

Und die erst 7 Jahre alte Airun Berthold glänzte mit "Ihr Kinderlein kommet" auf der Geige. Gekonnt meisterten auch die Celloschüler von Mathias Hartmann ihren Auftritt. Zunächst erklang ein Trio von G.Fr.Händel für 2 Violoncelli und B.C. mit Ranjana Epp, Anna Stomacher und Mathias Hartmann, bevor anschließend das gesamte Cello-Ensemble klangvoll bekannte deutsche Weihnachtslieder anstimmte, welche die Zuhörer zum Mitsingen einluden. Mit einem erneuten Auftritt des Querflötenensembles schloss der kurzweilige Konzertnachmittag ab.

 

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Jahreskonzert der Freien Musikausbildung Mainleus e. V.

 

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Zum Jahreskonzert der vielen kleinen und großen Musikschüler/innen der verschiedenen Instrumentalklassen des privaten Musikinstituts erklangen frühlingshafte Melodien. Den Auftakt bildeten drei Blockflöten mit Kinderliedern, wie " Der Kuckuck und der Esel" und " Die Vogelhochzeit", vorgetragen von Jule Neumann, Julia und Alicia Müller.

Es folgten gut eingespielte Musikstücke aus der neuen Violinklasse von Katharina Hubert. Technisch gekonnt meisterten alle drei Alica Göppner, Alrun Berthold und Antonia Frohmader ihren Auftritt an der Violine. Auch Kai Petschke, Marion Volkmann, Nele Göppner, Judith Wicklein und Greta Strehmel meisterten ihre Soloauftritte an der Gitarre und im Gitarrenensemble virtuos. An den Querflöten zeigten Kira-Marie Förtsch, Luca-Tabea Kassert und Sofia Treuer ihr Können.

Neben einem Cellostück aus der Klasse von Herrn Hartmann stellte auch eine Schülermutter Petra Treuer ihr Können an der Violine unter Beweis. Ein feinfühlig vorgetragenes Klavierstück von Fiona Friedrich ließ die zahlreichen Besucher kräftig applaudieren. Ebenso überzeugten die Akkordeonschüler Simon Schmidt und Mark Fleischer aus der Klasse von Harald Kotschenreuther. Mit dem "Musikantenplausch" und dem "Balkantanz" gelang Mark Fleischer begleitet von seinem Lehrer Harald Kotschenreuther ein grandioses Finale. Als Gast begleitete die Schwester von Katharina Hubert einige Musikstücke auf dem Flügel und hinterließ einen sehr guten Eindruck. Neben Hans Martin Gräbner wird sie neu im Musikkollegium den Klavierunterricht im kommenden Schuljahr bereichern.

 

Roland Friedrich
vom Vorstand bedankte sich bei den zahlreichen Musikschüler/innen, dem Musikkollegium und Besuchern für den kurzweiligen und gelungenen Nachmittag im Festsaal des Nachmittagbetreuungsgebäudes der Freien Waldorfschule Wernstein und verwies auf die beiden rundum geglückten und erfolgreich durchgeführten 49. und 50. Wernsteiner Solistenkonzerte in diesem Frühjahr. Zudem gab er seinen Rücktritt aus dem Vorstand im kommenden Herbst bekannt und wandte sich herzlich bittend an die Eltern sich aktiv in der Freien Musikausbildung Mainleus e. V. einzubringen.
 
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Neuanmeldungen für das kommende Schuljahr in den Instrumentalklassen Violine, Cello, Gitarre, Block- und Querflöte, Akkordeon und Klavier unter: 09229/7569

 

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50. Wernsteiner Solistenkonzert

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49. Wernsteiner Solistenkonzert

Warme Klangfarben trotzten der klirrenden Kälte!

Musikalische Vielfalt aus vier Jahrhunderten boten die sechs Musiker des Celloensemble der städtischen Musikschule Bayreuth gemeinsam mit Bettina Arnold an der Gitarre.

Am vergangenen Samstag führte Mathias Hartmann, Leiter des Celloensembles im nicht ganz gefüllten Festsaal der Waldorfschule, die Besucher zum 49. Wernsteiner Solistenkonzert durch das anspruchsvolle Programm. Zunächst erklangen die sechs Violoncelli harmonisch zusammen und boten von Antonio Vivaldi ein Allegro und ein Largo, wobei sich ein farbenfroher Klangteppich ausbreitete und das Publikum erfreute. Sodann rückte die junge Kulmbacher Cellistin Anna Schomacher in den Mittelpunkt der Romanze für zwei Celli von Bernhard Romberg begleitet und geführt von Mathias Hartmann.
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Nach anfänglicher Aufgeregtheit meisterte sie das Duett mit Bravour. Nun kam zudem die Gitarristin Bettina Arnold mit dem Divertimento op. 46 von B. Romberg zu den klangvollen Cellisten hinzu und fügte sich mit zarten Klängen harmonisch ein. Höhepunkt vor der Pause bildete die vom aufbrechenden Impressionismus geprägte Musik von dem norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Sowohl die Ballade für sechs Celli, als auch "Solvejgs Lied" und "Einsamer Wanderer" wurden virtuos dargeboten, sodass die geheimnisvolle Natur der nordischen Einsamkeit aufleuchtete. Weiter ging es mit Peter Tschaikowsky´s "Valse Sentimentale" für Violoncello und Gitarre in dem die beiden Musikkollegen der Freien Musikausbildung Mainleus Mathias Hartmann und Bettina Arnold ihr Können bewiesen. Die folgende Serenade von Ferenc Fusz für fünf Violoncelli entpuppte sich als anspruchsvolle und schwer zu spielende Musikrarität. Bezaubernd dargeboten wurde sodann "Der Schwan" von Camille Saint-Saens für Violoncello und Gitarre. Das imposante Finale bildeten zwei Kompositionen von Friedrich Grützmacher ein Larghetto in E-Dur für fünf Violoncelli und von Guillaume Paque das "Souvenir de Curis" für vier Celli. Der lang anhaltende Beifall des Publikums zwang die Musiker zu einer Zugabe, dem sie gerne nachkamen.

Roland Friedrich vom Vorstand des Musikinstituts bedankte sich herzlich bei den Musikern und dem Publikum für die gelungene kurzweilige Veranstaltung und das Erscheinen trotz der klirrenden Kälte.

 

Zum Schluss verwies er auf das bevorstehende runde Jubiläumskonzert im Ahnensaal des Schlosses Thurnau am 22. April 2012 mit dem Bayreuth-Festival-Violinquartett. Für das bereits 50.Wernsteiner Solistenkonzert sind ab sofort Karten zu 25€/ 15€ unter der Telefonnummer: 09229/7569 erhältlich!

 

Fotografie von links nach rechts:

Mathias Hartmann, Heidrun Kamphausen, Bettina Arnold, Georg Kamphausen, Anna Schomacher und Jochen Blondke, hinter ihm verdeckt Martin John

 

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So schön kann ein Liederabend sein !
Mit dem 48. Wernsteiner Solistenkonzert wurde am 12. November der frisch renovierte Flügel der Freien Waldorfschule Wernstein würdig eingeweiht.Hans-Martin Gräbner, der der Freien Musikausbildung Mainleus langjährig als Klavierlehrer und auch als Pianist verbunden ist, brachte als Begleiter der Sopranistin Gesche Geier mit ihr ein anspruchsvolles Liederprogramm in den voll besetzten Saal der Schule. Nach selten zu hörenden Liedern von Franz Liszt und Alban Berg erklangen
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drei eindrucksvolle Neuschöpfungen von Hans-Martin Gräbner. Die hohen Anforderungen und den überraschenden Farbenreichtum besonders der Lieder von Liszt meisterte das Duo mit Bravour. Mit silbrigem Timbre und zugleich deutlicher Artikulation verzauberte Gesche Geier das Publikum. Präsent und lebendig interpretierte Hans- Martin Gräbner den Klavierpart. Ein besonderer Genuss war das ausgewogene und dynamische Zusammenwirken der beiden Künstler, die sich übrigens nicht anmerken ließen, welche Schwerarbeit sie dabei eigentlich leisteten.Den Zuhörern blieb auch verborgen, dass die Musiker sich hier noch einer besonderen Herausforderung stellten: Unser Flügel ist auf den Kammerton a' = 432 Hz gestimmt, wodurch alle Töne anders liegen als bei der allgemein üblichen Stimmung von 440 Hz oder mehr.Für die Sängerin bedeutet dies, dass sie die Töne im jeweiligen Zusammenklang gleichsam neu hören und finden muss, was ihr auch souverän gelang.

Freuen wir uns auf weitere schöne musikalische Veranstaltungen !

Elisabeth Schulze

 

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Ein weithin bekannter Begriff sind die „Wernsteiner Solistenkonzerte“ geworden, die bereits seit 1993 unter reger Beteiligung von Künstlern aus Polen und Tschechien stattfanden. Aus dieser Zusammenarbeit entstand der Impuls, diesen Kulturaustausch weiterhin zu pflegen, so wurden die

„Europakonzerte“

ins Leben gerufen, von welchen das letzte im Herbst 2008 auf der Plassenburg mit großem Erfolg stattfand. Die Instrumentalschüler kamen nicht zu kurz, auch für sie gab es reichlich Gelegenheit ihr Können auf den regelmäßig durchgeführten Schülerkonzerten unter Beweis zu stellen.
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